Warum ein Fachanwalt die bessere Beratung bei einem Erbvertrag bietet - BlumLang Rechtsanwälte

Warum ein Fachanwalt die bessere Beratung bei einem Erbvertrag bietet

Um einen Erbvertrag zu errichten, können sich die Verbraucher entweder an einen Rechtsanwalt oder an einen Notar wenden. Bei der Auswahl sollten die Mandanten beachten, dass der Anwalt das Erbrecht als eines seiner Fachgebiete angibt, um eine ausführliche Beratung zu erhalten.

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Mit dem Erbvertrag kann das Erbe zu Lebzeiten individuell verteilt und geregelt werden
  • Bei einem Erbvertrag handelt es sich um eine gegenseitige Erklärung
  • Die Erben profitieren so von Rechtssicherheit hinsichtlich des Erbanteils
  • Nur Anwälte und Notare sind berechtigt, einen rechtsgültigen Erbvertrag zu erstellen.
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Dennis Blum
Fachanwalt für Erbrecht

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Fabiola Münch LL.M.
Anwältin für Erbrecht

Um Erbstreitigkeiten zu vermeiden und das Familienvermögen zusammenzuhalten, entscheiden sich viele Menschen dazu, einen Erbvertrag abzuschließen. Zwar ist die gesetzliche Erbfolge im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) in den §§ 1924 – 1936 geregelt, aber in einem individuellen Erbvertrag kann der Erblasser sein Vermögen genauer verteilen. Auch der Zusatz von Vermächtnissen und Auflagen an die Erben ist in einem Erbvertrag möglich.

Was ist ein Erbvertrag?

Neben dem Testament stellt der Erbvertrag die zweite Möglichkeit dar, sein Erbe zu Lebzeiten zu verteilen. Der Unterschied zu einem Testament liegt vor allem darin, dass ein Erbvertrag nicht so schnell und einfach geändert werden kann wie ein Testament. Bei einem Erbvertrag handelt es sich um eine gegenseitige Erklärung, die dem Erben Rechtssicherheit hinsichtlich seines Erbanteils bietet. Während ein gemeinschaftliches Testament nur von Ehepaaren oder eingetragenen Lebenspartnern abgeschlossen werden kann, müssen die Beteiligten an einem Erbvertrag nicht miteinander verheiratet sein. Ein Erbvertrag ist ein sehr flexibles rechtliches Instrument, mit dem ein Erblasser seine Wünsche bis zur Nacherbfolge individuell regeln kann. Da es bei einem Erbvertrag viele wichtige Einzelheiten zu beachten gibt, sollte sich der Erblasser ausführlich von einem Juristen beraten lassen. Ob für den Fachbereich Erbrecht ein Notar oder Rechtsanwalt zurate gezogen werden, ist eine wichtige Entscheidung, die der Erblasser im Vorfeld treffen muss.

Wer erstellt einen Erbvertrag?

Nach den gesetzlichen Bestimmungen können Privatpersonen einen Erbvertrag nicht selbst aufsetzen. Nur Anwälte und Notare sind berechtigt, einen rechtsgültigen Erbvertrag zu erstellen. Der Vertrag muss dem Anwalt oder Notar zur Niederschrift vorgelegt werden. In der Praxis bedeutet dies, dass der Jurist in einem ausführlichen Gespräch mit seinem Mandanten klärt, welche Bestimmungen in den Vertrag aufgenommen werden sollen. Nach dem ersten Gespräch folgt ein zweiter Termin, bei dem der fertige Vertrag von den Vertragsparteien unterschrieben wird. Dabei müssen die Beteiligten persönlich vor Ort sein und den Erbvertrag vor den Augen des Notars unterschreiben. Der Notar beglaubigt den Vertrag anschließend, wodurch er wirksam wird.

Notar oder Anwalt – wen soll ich aufsuchen?

Es gibt Unterschiede zwischen einem Rechtsanwalt und einem Notar, wenn es sich um ein Beratungsgespräch zu einem Erbvertrag handelt. Wenn ein Anwalt Erbrecht zu seinen Fachgebieten zählt, hat er zum einen schon sehr viele Gespräche mit Mandanten zu diesem Thema geführt. Zum anderen vertritt ein Anwalt seine Klienten auch vor Gericht, sodass er zahlreiche Urteile zu Erbauseinandersetzungen kennt. Diese Erfahrungen fließen in das Beratungsgespräch mit ein, sodass der Erblasser auf sämtliche Probleme und Besonderheiten aufmerksam gemacht wird. Dabei steht der Anwalt auf der Seite seines Auftraggebers, während ein Notar verpflichtet ist, neutral zu bleiben. Oft kennt ein Rechtsanwalt auch die Familiengeschichte seines Mandanten und hat durch eine langjährige Zusammenarbeit Einblicke in die Vermögensverhältnisse. Dadurch kann der Rechtsanwalt verschiedene Gestaltungsszenarien berechnen und steuerliche Aspekte berücksichtigen.

Was kostet ein Erbvertrag?

Der Abschluss eines Erbvertrages ist immer mit Gebühren verbunden. Auch hier macht es einen Unterschied, ob ein Anwalt oder ein Notar den Vertrag ausfertigt. Der Anwalt berechnet sein Honorar nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), während der Notar nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz abrechnet. Dabei ist der Notar berechtigt, die zweifache Gebühr in Rechnung zu stellen. Als Grundlage der Berechnung dient das vorhandene Reinvermögen des Erblassers, sofern es durch den Erbvertrag komplett vererbt wird. Nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz stellt ein Anwalt seine Kosten nach dem Aufwand der Beratungsleistung in Rechnung. Je genauer der Rechtsanwalt den Erblasser kennt, umso schneller ist der Erbvertrag erstellt. Lediglich die Unterschrift des Erblassers muss dann noch von einem Notar beglaubigt werden.

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