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Garantiert nur die Mindestgebühren zahlen

Kosten der Scheidung

Das Familiengericht bestimmt die Mindestgebühr einer Scheidung vor allem anhand beider Nettoeinkommen der Eheleute.

Bei uns zahlen Sie nur diese Mindestgebühr und keine weiteren versteckten Kosten.

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine 0 % Finanzierung der Scheidungskosten an.

Zudem besteht die Möglichkeit, bei finanziellen Problemen Verfahrenskostenhilfe bewilligt zu bekommen.

Falls Ihr Partner der Scheidung zustimmt, benötigt er selbst keinen Anwalt und kann sich an den anfallenden Kosten beteiligen.

Online Rechtsberatung BlumLang Rechtsanwälte

Ratenzahlung

Bei uns können Sie die Kosten Ihrer Scheidung einfach in 12-monatlichen Raten zinsfrei bezahlen.

Die Ratenzahlung beginnt erst nach Einreichung des Scheidungsantrages beim Familiengericht.

Staatliche Förderung BlumLang Rechtsanwälte

Staatliche Finanzierung

Bei geringem Einkommen besteht die Möglichkeit, vom Familiengericht Verfahrenskostenhilfe für das Scheidungsverfahren bewilligt zu bekommen.

Gerne prüfen wir für Sie kostenfrei, ob Ihnen Verfahrenskostenhilfe zusteht.

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Ihre Ansprechpartner

Christoph Lang

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht

Portraitfoto Anwältin Philine Baader LL.M. BlumLang Rechtsanwälte

Philine Baader LL.M.

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht

In Deutschland kann ein Scheidungsantrag nur durch einen Rechtsanwalt gestellt werden, es besteht also ein sog. Anwaltszwang.

Bei einer einvernehmlichen Scheidung braucht der Ehepartner keinen Anwalt, er muss der Scheidung nur zustimmen.
Soweit er jedoch einen eigenen Antrag beim Familiengericht stellen möchte, wird hierfür ein Rechtsanwalt benötigt. In diesem Fall braucht der Ehepartner einen eigenen Anwalt, ein gemeinsamer Anwalt ist nicht möglich.

Eine Scheidung ist dann möglich, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist. Das Trennungsjahr kann dabei bei Auszug des einen Ehepartners aus der gemeinsamen Wohnung beginnen oder bei einer Trennung von Tisch und Bett innerhalb der gemeinsamen Wohnung. Dies bedeutet, dass Sie getrennte Schlafzimmer haben, nicht mehr für beide einkaufen, waschen, essen etc.

Falls es über einen kürzeren Zeitraum zu einem Versöhnungsversuch, z.B. durch einen Zusammenzug, kommen sollte, so werden dadurch die Trennungsfristen nicht unterbrochen. Die maximale Dauer eines Versöhnungsversuches sollte nicht länger drei Monate betragen.

Die Trennungszeit muss gegenüber dem Gericht grundsätzlich nicht nachgewiesen werden, wenn beide Eheleute den Trennungszeitpunkt bestätigen.

Der Scheidungsantrag kann bereits nach etwa 9 Monaten Getrenntlebens bei Gericht eingereicht werden.

Das Trennungsjahr gilt als allgemein anerkannter Beweis, dass mit der Wiederaufnahme der Ehe nicht gerechnet werden kann.
Eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres ist nur möglich, wenn die Fortsetzung der Ehe eine unzumutbare Härte darstellt. Die Gründe für die unzumutbare Härte müssen in der Person des Anderen liegen. Für die Annahme der unzumutbaren Härte gelten jedoch sehr strenge Anforderungen.

Haben die Ehepartner gemeinsame minderjährige Kinder, so ist das Familiengericht zuständig, in dessen Bezirk der Ehepartner mit den Kindern lebt.
Haben die Ehepartner keine minderjährigen Kinder, so ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk die Ehepartner ihren letzten gemeinsamen Wohnsitz hatten, wenn noch mindestens einer der Ehepartner in dem Bezirk wohnt.
Gibt es keine gemeinsamen minderjährigen Kinder und beide Ehepartner leben nicht mehr in dem Bezirk, in welchem sie gemeinsame zuletzt gewohnt haben, so ist das Amtsgericht zuständig, in dessen Bezirk der anderen Ehepartner nunmehr lebt.

Wenn Sie wirtschaftlich bedürftig sind, insbesondere über ein sehr niedriges Nettoeinkommen verfügen, Schulden haben oder Sozialhilfe empfangen, können wir für Sie bei dem zuständigen Familiengericht Verfahrenskostenhilfe beantragen. Die Bewilligung kann ratenfrei oder gegen Zahlung von Raten erteilt werden. Im Falle einer ratenfreien Bewilligung werden alle Gerichts- und Anwaltskosten vom Staat übernommen.

Ein Hinweis: Das Gericht kann bis zu vier Jahre nach rechtskräftigem Abschluss der Scheidung Ihre finanziellen Verhältnisse überprüfen. Ergibt sich hierbei, dass sich Ihre Situation wirtschaftlich verbessert hat, kann das Gericht die Verfahrenskostenhilfe aufheben, so dass Sie unter Umständen nachträglich alle Kosten erstatten müssen.

Es handelt sich um den Ausgleich der Rentenanwartschaften. Entscheidend ist, wie viele Rentenanwartschaften Sie ab dem Monat der Hochzeit bis zum Monat vor Zustellung des Scheidungsantrages gesammelt haben.

Mehr über den Versorgungsausgleich lesen

Wenn die Ehe weniger als drei Jahren bestand, findet der Versorgungsausgleich nur auf Antrag eines Ehegatten statt. Wenn die Ehe länger als drei Jahren bestand, wird der Ausgleich von Amts wegen durch das Familiengericht geprüft.

Den Ausgleich können Sie aber auch durch einen Ehevertrag, eine notarielle Scheidungsfolgenvereinbarung oder durch einen Vergleich im Scheidungstermin vor dem Familiengericht ausschließen. Sollte ein Vergleich vor dem Gericht abgeschlossen werden, so brauchen beide Ehepartner einen eigenen Anwalt.

Eine reine einvernehmliche Scheidung dauert in der Regel etwa 12 Wochen. Die genaue Dauer ist davon abhängig, wie schnell das Gericht das Verfahren bearbeitet und wann es den Gerichtstermin bestimmt.

Sobald weitere Angelegenheiten, wie zum Beispiel der Versorgungsausgleich, zu klären sind, dauert das Verfahren länger.

Am Ende des Verfahrens findet beim Familiengericht ein Scheidungstermin statt. Zu diesem Termin müssen beide Eheleute persönlich erscheinen. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn einer der Eheleute zu weit vom Gericht entfernt wohnt.
Der Termin dauert meist nicht länger als 10 Minuten. Beide Eheleute müssen lediglich kurz bestätigen, dass sie geschieden werden wollen und dass Trennungsjahr abgelaufen ist.