Wer ausschließen möchte, dass in einem solchen Fall vom Gericht eine fremde Person als Betreuer bestellt wird, sollte frühzeitig vorsorgen – mit einer Vorsorgevollmacht.

Mit einer Generalvollmacht kann sichergestellt werden, dass kein Fremder, sondern eine Vertrauensperson im Notfall wichtige Entscheidungen trifft. Dabei sollte die Vollmacht so ausgestaltet sein, dass Verfügungen über Grundstücke sowie unternehmerische Entscheidungen wirksam vollzogen werden können.

Häufig wird bei Erteilung einer Vorsorgevollmacht vergessen, das vertragliche Innenverhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem durch einen Vorsorgevertrag zu regeln. Andernfalls können für den Bevollmächtigten hohe Haftungsrisiken entstehen, insbesondere wenn Entscheidungen bzw. Verfügungen nach dem Tod des Vollmachtgebers gegenüber den Erben zu rechtfertigen sind.