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Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer: Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten! 

Mit einer umfassenden Beratung und der richtigen Planung können Sie viel Geld sparen.  

Wir von der Kanzlei BlumLang unterstützen Sie gerne dabei, die richtigen Instrumente für die Minimierung der Steuerlast einzusetzen – und zwar schon im Vorfeld oder direkt im Erb- oder Schenkungsfall. 

Wer erbt oder ein Geschenk erhält, muss ab einer bestimmten Summe Steuern zahlen – ganz gleich, ob es sich um Geld, Aktien oder ein Haus handelt. Oder ob das Erbe oder die Schenkung sogar ein ganzes Unternehmen umfasst. Denn vor dem Fiskus werden Erbschaft und Steuer recht identisch behandelt.  

Erbschaft und Schenkung bergen beide unter Umständen hohe finanzielle Risiken: Zum Beispiel könnte passieren, dass wegen der entstandenen Steuerschuld ein Unternehmen nicht mehr fortgeführt werden kann. Oder dass eine Immobilie veräußert werden muss, um die Steuerforderungen zu begleichen.  

Deshalb ist es umso wichtiger, die vielen attraktiven Möglichkeiten zur Berechnung der Erbschaftssteuer oder der Schenkungssteuer gezielt zu nutzen.

Erbschaftssteuer/Schenkungssteuer – was Sie wissen sollten

Welche Freibeträge können genutzt werden?

Im Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG) sind verschieden hohe Freibeträge festgelegt. Sie richten sich nach dem Verwandtschaftsgrad mit dem Erblasser oder der Person, die beschenkt: 

Freibetrag nach § 16 ErbStG 
Ehepartner  500.000 € 
Kinder  400.000 € 
Enkelkinder  200.000 € 
Eltern, Großeltern und Urenkelkinder  100.000 € 
Geschwister, Nichten und Neffen, Freunde, fremde Personen  20.000 € 

Diese Freibeträge können aber im Erbfall nur ein einziges Mal genutzt werden. Anders sieht es aus im Falle mehrerer Schenkungen zwischen zwei Personen: In diesem Fall kann der Schenkungssteuerfreibetrag alle 10 Jahre genutzt werden.

Gut zu wissen: Nach 13 Abs.1 Nr. 14 ErbStG sind sogenannte „übliche Gelegenheitsgeschenke“ von der Steuerpflicht ausgenommen. Das gilt zum Beispiel für das erste eigene Auto zum bestandenen Abitur.  

Welche Möglichkeiten zur Optimierung der Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer gibt es?

Das Erbe oder die Schenkung umfasst ein Haus? Die Steuerlast berechnet sich aus dem Wert der Immobilie. Unter Umständen können weitere Freibeträge oder Steuerbefreiungen genutzt werden – zum Beispiel, wenn der Erbe oder der Beschenkte selbst im betroffenen Haus wohnen. 

Das Erbe oder die Schenkung umfasst ein Aktienpaket? Börsennotierte Wertpapiere werden nach § 11 BewG (Bewertungsgesetz) zum niedrigsten notierten Kurs des Stichtages bewertet. Für Gewinne, die aus dem Aktiendepot entstehen, wird zusätzlich noch die Abgeltungsteuer fällig. Doch auch in diesem Fall gibt es Potenzial, die Steuerlast zu minimieren.  

Das Erbe oder die Schenkung umfasst ein Unternehmen oder Firmenanteile? Auch hier berechnet sich die Steuerlast aus dem Schätzwert des Unternehmens – doch es gibt viele verschiedene Methoden zur Berechnung. Außerdem stehen viele, äußerst komplexe Verschonungsregeln zur Verfügung.  

Das Erbe oder die Schenkung umfasst ein Auslandsvermögen? Hier gilt es, eine mögliche Doppelbesteuerung zu vermeiden.